Interne TE-Teilenummer :184116-1
Interne TE-Beschreibung : 2-polige Steckverbinderbaugruppe, Codierung H 1/2
Steckverbinder- und Gehäusetyp : STECKER
Anzahl der Positionen : 2
Dichtbar : Ja
Primäre Produktfarbe : Nicht spezifiziert (schwarz üblich für SSC)
Codierungskonfiguration : H
Gehäusematerial : Glasfaserverstärktes PBT (Klasse 3) oder glasfaserverstärktes Polyamid (Klasse 4)
Drahtgröße :22 – 14 AWG (0,30 mm² – 2,0 mm²)
Betriebstemperaturbereich : −40 °C bis 150 °C [−40 °F bis 302 °F]
Steckverbindersystem : Draht-zu-Draht, dicht
Montagetyp : Kabelmontage (freihängend)
Der TE Connectivity-Steckverbinder 184116-1 ist eine zweipolige, dichtungsverschließbare Steckverbindung aus der Serie Sealed Sensor Connector (SSC). Diese Steckverbinderfamilie ist für einen Leitungsquerschnitt von 22 bis 14 AWG ausgelegt und in Ausführungen mit 1, 2, 3, 4, 6 und 12 Polen erhältlich. Der Typ 184116-1 bietet speziell zwei Pole mit der Schlüsselkonfiguration H. Der Steckverbinder ist vollständig abdichtbar und gewährleistet wasserdichte Leistung unter extremen Umgebungsbedingungen sowie bei Hochtemperaturanwendungen im Bereich von −40 °C bis +150 °C.
Die Drahtabdichtung wird mittels einer individuellen Drahtdichtung erreicht, die auf den Draht aufgeschoben und gleichzeitig mit dem Kontakt in der Isolationshalterung des Kontakts crimpbar ist. Die flächenhafte Abdichtung erfolgt mit einem vormontierten Dichtungsring, der sich in der Steckerbaugruppe befindet. Beim Steckvorgang erzeugt das SSC-Gehäuse ein hörbares „Klicken“, um die korrekte Verbindung des Steckers anzuzeigen. Das Gehäusematerial ist glasfaserverstärktes Polyethylenterephthalat (PBT) für Anwendungen der Klasse 3 oder glasfaserverstärktes Nylon für Anwendungen der Klasse 4.
Das abgedichtete Sensorsteckverbinder-System bietet bis zu 12 verschiedene Codierungsvarianten, um eine falsche Verbindung der Steckverbinder zu verhindern. Der Typ 184116-1 ist mit der Codierung H spezifiziert. Für zusätzliche Codierungsvarianten sind optionale Farben verfügbar; die Standardfarbe für dieses Teil ist jedoch in den vorliegenden Unterlagen nicht angegeben. Die Gehäusesperre verriegelt sich, und ein haptisches sowie akustisches Klicken ist zu hören, sobald Stecker und Kappe ihre vollständig verbundene Position erreicht haben. Ein optionales Connector Position Assurance (CPA)-Fenster ist bei bestimmten Steckerverbinderbaugruppen (3-polig, 4-polig inline und 4-polig matrix) erhältlich, jedoch nicht für diese 2-polige Version vorgesehen.
Für Anwendungen, bei denen eine Zugentlastung erforderlich ist, können die Leitungen mit Kabelbindern gebündelt und mit festen Klemmen gesichert werden. Die Leitungen dürfen keinesfalls so eingeschränkt werden, dass die Schwebefunktion des Kontakts im Gehäuse beeinträchtigt wird. Üblicherweise sollten einzelne Leitungen mit einem Biegeradius von mindestens dem Zehnfachen des Isolationsdurchmessers verlegt werden. Optional erhältliche Halteklammern für Kabelbäume ermöglichen die Befestigung des Kabelbaums am Chassis oder am Gerät, indem die Halteklammer in den Schlitz des Kappegehäuses geschoben wird, bis sie mit einem haptischen und akustischen Klicken einrastet.
Das Steckkontaktdesign für die Aufnahme von Litzenleitern akzeptiert verschiedene Konfigurationen, um den gesamten Drahtquerschnittsbereich von 22 bis 14 AWG (0,30 mm² bis 2,0 mm²) abzudecken. Es ist die entsprechende Drahtdichtungsgröße auszuwählen, die den Isolationsdurchmesser des verwendeten Drahtes berücksichtigt. Die Drahtdichtung muss vor dem Anschluss am Drahtende angebracht werden. Der Draht ist auf die in Abbildung 2 der Spezifikation 114-8004 angegebenen Abmessungen zu entmanteln. Während des Entmantelns darf der Leiter des Drahtes nicht eingeritzt, abgeschabt oder angeschnitten werden. Bei der Montage der Drahtdichtung über den Draht darf diese nicht beschädigt werden.
Der Kontakt muss gemäß den mit diesem Werkzeug gelieferten Anweisungen in dem entsprechenden Werkzeug korrekt positioniert sein. Die Drahtdichtung darf während des Crimpvorgangs weder durchtrennt noch beschädigt werden; ebenso dürfen Isolierung oder Drahtdichtung nicht in die Drahtfassung des Kontakts eingecrimpt werden. Die Werkzeugbediener müssen angemessene Sorgfalt walten lassen, um unbeschädigte Drahtanschlüsse zu gewährleisten. Regelmäßige Inspektionen sind erforderlich, um eine konsistente Ausbildung der eingecrimpten Kontakte sicherzustellen.
Crimp-Höhe: Der am Drahtabschnitt des Kontakts angebrachte Crimp stellt die am stärksten komprimierte Stelle dar und ist entscheidend für die optimale elektrische und mechanische Leistung des eingecrimpten Kontakts. Die Crimp-Höhe muss innerhalb der funktionalen Maßtoleranzen liegen, die in Abbildung 2 der Spezifikation angegeben sind.
Crimp-Länge: Für eine optimale Crimp-Wirksamkeit muss der Crimp innerhalb des in Abbildung 3 dargestellten Bereichs liegen. Als wirksame Crimp-Länge wird jener Teil der Drahtfassung definiert, der – mit Ausnahme der Einlauföffnung(en) („bellmouth(s)“) – vollständig durch das Crimpwerkzeug geformt wurde.
Einlauföffnungen: Vor- und Rückseiteinlauföffnungen müssen deutlich sichtbar sein. Maximale Einlauföffnung an der Vorderseite: 0,5 mm. Einlauföffnung an der Rückseite: 0,2–0,9 mm.
Abschneideflosse: Die Abschneideflosse muss sichtbar sein. Maximale Länge der Abschneideflosse: 0,5 mm.
Grate: Der Abschneidegrat darf 0,08 mm nicht überschreiten.
Leiterhülsen-Überlauf: Der Leiterhülsen-Überlauf darf 0,25 mm nicht überschreiten.
Leiterposition: Nach dem Crimpen müssen Leiter und Isolierung im Übergangsbereich zwischen Leiter- und Isolierhülse sichtbar sein.
Leiterposition: Der Leiter darf bis zu einer maximalen Länge von 1,5 mm über die Leiterhülse hinausragen.
Drahtdichtungsposition: Die Drahtdichtung darf die angegebenen Abmessungen nicht überschreiten.
Leiterhülsen-Naht: Die Leiterhülsen-Naht muss geschlossen sein; es dürfen keine losen Leiterstränge in der Naht sichtbar sein.
Verdrehung und Rollung: Die Verdrehung und Rollung darf den in Abbildung 4 der Spezifikation angegebenen Wert nicht überschreiten. Es darf keine Verformung oder sonstiger Schaden am Eingriffsbereich des crimpverbindenden Kontakts auftreten, der eine ordnungsgemäße Verbindung verhindern würde.
Geradheit: Die beim Crimpen ausgeübte Kraft kann eine gewisse Verbiegung zwischen der crimpbaren Drahtbuchse und dem Eingriffsbereich des Kontakts verursachen. Eine solche Verformung ist innerhalb bestimmter Grenzen zulässig. Der crimpbare Kontakt – einschließlich Abtrennlasche und Grat – darf nicht stärker nach oben oder unten aus der Bezugslinie heraus gebogen sein, als in Abbildung 5 angegeben. Die seitliche Verbiegung des Kontakts darf die in Abbildung 6 angegebenen Grenzwerte nicht überschreiten.
Gekröselte Steckkontaktbuchsen sollten den Draht fest halten und einen Zugtest-Zugwert aufweisen, der den Spezifikationen in Abbildung 7 der Spezifikation 114-8004 entspricht. Für 22 AWG (0,35 mm²) beträgt die Mindestkraft 57 Newton (13 Pfund). Für 20 AWG (0,50–0,60 mm²) beträgt die Mindestkraft 80 Newton (18 Pfund). Für 18 AWG (0,75–0,80 mm²) beträgt die Mindestkraft 106 Newton (24 Pfund). Für 16 AWG (1,00–1,20 mm²) beträgt die Mindestkraft 123 Newton (28 Pfund). Für 14 AWG (2,00 mm²) beträgt die Mindestkraft 178 Newton (40 Pfund). Stellen Sie die Zugprüfmaschine auf eine Kopfbewegung von 25,4 mm pro Minute ein und wenden Sie die Kraft direkt und stetig über einen Zeitraum von einer Minute an.
Vor dem Einsetzen des crimpierten Steckkontakts muss die Verriegelungsplatte in einer vorgestellten Position sein. Halten Sie den abgeschlossenen Steckkontakt so, dass die Naht der Drahtbuchse zur Verriegelung am Gehäuse zeigt, und setzen Sie den crimpierten Steckkontakt in die Steckerbaugruppe ein. Ein Klicken ist zu hören, wenn der crimpierte Steckkontakt vollständig eingesetzt ist. Nachdem die crimpierten Steckkontakte eingesetzt wurden, drücken Sie die Verriegelungsplatte in die Steckerbaugruppe, um die crimpierten Steckkontakte im Steckergehäuse zu verriegeln. Ein Klicken ist zu hören, wenn die Verriegelungsplatte vollständig eingerastet ist. Falls Schwierigkeiten beim Einsetzen der Verriegelungsplatte auftreten, überprüfen Sie den crimpierten Steckkontakt auf vollständige Einschubtiefe.
Um die Verriegelungsplatte vom Steckergehäuse zu lösen, führen Sie einen Juwelier-Schraubendreher der Größe 2 in den Schlitz zwischen der markierten Position der Verriegelungsplatte und der Wand der Steckerbaugruppe ein und heben Sie die Verriegelungsplatte nach oben, bis sie entriegelt ist. Um den Buchsenkontakt aus dem Steckergehäuse zu entfernen, drücken Sie bei festgehaltenem Steckergehäuse den Buchsenkontakt nach vorne. Führen Sie einen Juwelier-Schraubendreher der Größe 2 zwischen die Kontaktfeder und die Buchsenbaugruppe ein, heben Sie die Kontaktfeder an und ziehen Sie den Draht sowie den Buchsenkontakt aus dem Gehäuse heraus. Führen Sie den Schraubendreher NICHT in das Eingriffsende des Buchsenkontakts ein, da sonst Beschädigungen auftreten können.
Um ein wasserdichtes Steckersystem aufrechtzuerhalten, müssen optionale Hohlraumstopfen verwendet werden, um alle ungenutzten Stromkreise abzudichten. Führen Sie den Hohlraumstopfen von der Kabelseite des Steckergehäuses ein, bis er vollständig eingerastet ist.
Ein beschädigter Kontakt kann entfernt und durch einen neuen ersetzt werden. Alle Kontakte müssen aus einem beschädigten Steckverbindergehäuse entfernt und das Gehäuse durch ein neues ersetzt werden.
Handwerkzeuge, die den gesamten Drahtquerschnittsbereich abdecken, sind für Prototypen- und Kleinserienanwendungen konzipiert, beispielsweise zur Reparatur beschädigter Kontakte. Aufpresswerkzeuge (Applicators) sind für den gesamten Drahtquerschnittsbereich von bandgefütterten, präzisionsgeformten Kontakten ausgelegt und erfüllen Anforderungen an Hochvolumen- und Schwerlast-Produktionsprozesse. Die Aufpresswerkzeuge können in Tisch- oder Standmodell-Stromversorgungseinheiten eingesetzt werden. Das Handwerkzeug 411-5322 (Doppelwirkungs-Handwerkzeug) ist für dichte Sensorkonnektoren verfügbar. Als Aufpresswerkzeug wird der Heavy Duty Miniature Quick Change Applicator 408-8040 empfohlen. Zu den Stromversorgungseinheiten zählen das AMP-O-LECTRIC-Modell G (354500-[]) und das Entry Level Terminator (1338600-[]).
Basierend auf der von TE Connectivity für die Teilenummer 184116-1 bereitgestellten Erklärung: EU-RoHS-Richtlinie (2011/65/EU) – Konform, einschließlich der delegierten Richtlinie 2015/863/EU. EU-ELV-Richtlinie 2000/53/EG – Konform. Chinesische RoHS 2 – Keine beschränkten Stoffe über dem Schwellenwert. EU-REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – Enthält keine REACH-SVHC-Stoffe. ECHA-Kandidatenliste: Februar 2026 (253 deklarierte Stoffe). Halogengehalt: Nicht halogenarm – enthält Br oder Cl > 900 ppm, jedoch frei von bromierten und chlorierten Flammschutzmitteln (BFR/CFR) sowie PVC. Lötverarbeitbarkeit: Nicht für Lötprozesse geeignet.
Der TE 184116-1 ist eine zweipolige, dichtende Sensorsteckverbinderbaugruppe mit der Codierungskonfiguration H. Für Drahtgrößen von 22 bis 14 AWG und Betriebstemperaturen von −40 °C bis 150 °C konzipiert, bietet dieser Steckverbinder zuverlässige dichte Verbindungen für Automobil- und Industrieanwendungen. Bei korrektem Crimpen gemäß der Anwendungsspezifikation für dichtende Sensorsteckverbinder unter Verwendung zugelassener Werkzeuge sowie bei richtiger Auswahl der Drahtdichtungen und Verwendung von Kavitätsstopfen für ungenutzte Kontakte gewährleistet das System wasserdichte Integrität und erfüllt die geltenden Umweltkompatibilitätsanforderungen, darunter RoHS, ELV sowie REACH SVHC-freie Anforderungen.
| Produkttypmerkmale | |
| Steckverbinder- und Gehäusetyp | Stecker |
| Dichtbar | Ja |
| Steckverbindersystem | Draht-zu-Draht |
| Steckverbinder und Kontaktschlussseite | Draht & Kabel |
| Strukturelle Merkmale | |
| Anzahl der Positionen | 2 |
| Drahtgröße | 22–14 AWG (0,30 mm²–2,0 mm²) |
| Gehäuseeigenschaften | |
| Primäre Produktfarbe | Nicht spezifiziert |
| Codierungskonfiguration | H |
| Gehäusematerial | Glasfaserverstärktes PBT (Klasse 3) oder glasfaserverstärktes Polyamid (Klasse 4) |
| Umwelteigenschaften | |
| Betriebstemperaturbereich | −40 °C bis 150 °C [−40 °F bis 302 °F] |
| Mechanische Befestigung | |
| Befestigungsart des Steckverbinders | Kabelbefestigung (freihängend) |
| Ausrichtung beim Stecken | Vorhanden (über Codierung) |
| Art der Verbindungsbefestigung | Verriegelung |
| Verpackungseigenschaften | |
| Verpackungsmethode | Nicht spezifiziert |
| Verpackung Menge | Nicht spezifiziert |
| KONFORMITÄT | |
| EU-RoHS (2011/65/EU) | Konform |
| EU-ELV-Richtlinie 2000/53/EG | Konform |
| China-RoHS 2 | Keine beschränkten Stoffe über dem Schwellenwert |
| EU-REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 | Enthält keine REACH-SVHC-Stoffe |
| Halogengehalt | Kein halogenarmes Material (Br oder Cl > 900 ppm) – frei von bromierten und chlorierten Flammschutzmitteln (BFR/CFR) sowie PVC |
| Lötprozessfähigkeit | Nicht geeignet für Lötprozesse |